Die Plastikwende ist angestoßen: Seit dem 3. Juli 2021 ist das Inverkehrbringen bestimmter Einwegkunststoffprodukte, darunter Plastikstrohhalme, grundsätzlich verboten. In Deutschland setzt die Einwegkunststoffverbotsverordnung die entsprechende EU-Richtlinie um. Wer plastikfrei schlürfen will, kann zu einer wiederverwendbaren Strohhalm-Alternative greifen. Dabei sind uns die Trinkhalme aus Glas der Berliner Firma HALM ins Auge gefallen. Die Glasstrohhalme von HALM sind schlicht und wegen ihrer robusten Qualität besonders bei Gastronomen beliebt.
Für den Trinkgenuss zuhause und unterwegs haben wir die Strohhalme auch bei uns im Lilli Green Shop im Sortiment.
Die Unternehmensanfänge von HALM sind wie aus einem Weltretter-Bilderbuch. Die jungen HALM-Gründer Hannah Cheney und Sebastian Müller waren auf einer kleinen thailändischen Trauminsel unterwegs, als sie feststellen mussten, wie viel Plastikmüll am Strand angeschwemmt wurde. Sie entschieden sich, ein Clean-up am Strand zu organisieren und sammelten nach eigenen Angaben in wenigen Stunden fast 4.000 Liter Plastikmüll. Dabei schockierte sie vor allem die Anzahl der Strohhalme.


Der Weg weg von Einweg-Plastikhalmen führt von Bar zu Bar
Die jungen Unternehmer wussten: Hier müssen wir etwas tun! Sie kündigten ihre Jobs und gründeten das Unternehmen HALM.
Sie testeten plastikfreie Trinkhalm-Alternativen aus Papier, Metall, Bambus, Stroh und Glas. Nach einer umfassenden Recherche entschieden sich die HALM-Gründer für Strohhalme aus Glas. Das Material ist wiederverwendbar, geschmacksneutral, leicht zu reinigen und hygienisch.
Die Überzeugungsarbeit für Glashalme war anfangs noch abenteuerlich, da Strohhalme aus Glas noch größtenteils unbekannt waren. Sie zogen von Bar zu Bar, um die Glastrinkhalme vorzustellen und so entstand von Anfang an eine starke persönliche Beziehung zur Gastronomie. Die Trinkhalme wurden gerade dort sehr gut angenommen, weil sie auch elegant sind und durch das Spezialglas praktisch und von guter, robuster Qualität.
Trinkhalme aus Glas: Herstellung und Engagement
Sind Produkte nachhaltig, nur wenn sie Plastik sparen? Nicht unbedingt! Bei den Trinkhalmen von HALM lohnt sich deshalb auch ein Blick auf die Herstellung und das Engagement des Unternehmens.
Die Trinkhalme werden laut HALM in Deutschland unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt. Für die Glasverarbeitung verwendet das Unternehmen nach eigenen Angaben Solarenergie. Mit der HALM Less Waste-Initiative unterstützt das Unternehmen die Organisation Trash Hero, die sich mit Müllsammelaktionen und Bildungsarbeit gegen Plastikmüll einsetzt.


Wiederverwendbare Trinkhalme aus robustem Glas
Mittlerweile gibt es einige Anbieter von Glastrinkhalmen, manche auch im Discountbereich. Genau deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen, weil nicht alle Glashalme den gleichen Qualitätsstandards entsprechen.
Dass die wiederverwendbaren Trinkhalme von HALM mittlerweile in Unverpacktläden, Zero Waste-Boutiquen sowie auch in der Gastronomie auf viel Zuspruch stoßen, verwundert nicht. Wer selber mal einen Glasstrohhalm ausprobieren möchte: Es gibt im Lilli Green Shop ein Glastrinkhalm-Starterset mit verschiedenen Größen, damit lassen sich die verschiedenen Größen wunderbar ausprobieren. Wir wünschen viel Trinkgenuss und sagen: Prost!